Steinbach beantragt PARTEI-Asyl! 

Berlin: Erika Steinbach, ehemalige Präsidentin des Bundes der Vetriebenen, tritt aus der CDU aus.

steinbach-tweet

Als Grund führt sie die Flüchtlingspolitik ihrer bisherigen Partei an. „Ohne deutschen Pass kann man kein Flüchtling werden!“, sagte die 114-jährige Zwillingsschwester von Johannes Heesters in der ehemaligen Führer-Loge des Berliner Admiralspalastes. „Die deutsche Staatsangehörigkeit ist konstituierendes Merkmal für die Anerkennung des FlüchtlingSStatus. Ich muss das wissen, schließlich habe ich das genau so in zwei Weltkriegen selber erlebt.“, so Steinbach gegenüber dem Ortsverband Treptow-Köpenick.

Der Vorstand des einflussreichen Ortsverbandes der Partei Die PARTEI hatte Steinbach ein Aussteiger-Angebot unterbreitet, das sie nicht ablehnen konnte: Mauerbau gegen Abgeordneten-Diät.

Man habe sich auf eine semipermeable Konstruktion geeinigt, teilte Vorstandsmitglied Ralfie von Alles in einer eilig einberufenen Pressekonferenz mit:

„Für junge Vertriebene, es sind ja nicht mehr so viele, bleibt die Mauer weiterhin durchlässig. Gegen das Flüchtlings-Gesocks wird Frontex die erste Linie bilden; wer die überwindet, bleibt an unserer Mauer als zweiter Funktionseinheit hängen; und den Rest kann die AFD erschießen.“

Für Erika Steinbach („Deal!“) ist der Wiederaufbau der gesicherten Zonengrenze in Verbindung mit einem gesamtdeutschen Schutzwall nach Atlantik-Vorbild ein Meilenstein der Flüchtlingsprävention: „Ohne Die PARTEI würden uns diese Schmarotzer-Banden mit ihren geklauten Smartphones doch überrennen und unsere Sozialsysteme aufessen! Nach zwei Weltkriegen weiß ich, was Hunger ist, das will ich kein drittes Mal erleben. Darf ich nochmal abbeißen?

Hintergrund der Vereinbarung ist Steinbachs Mandat als Bundestagsabgeordnete, das sie nicht ablegen will. „Die Kohle können wir gerade jetzt gut brauchen“, so Ralfie von Alles weiter, „wo doch Die PARTEI Geld zahlen soll, weil sie Geld verkauft hat, die AFD aber kein Gold zahlen muss, obwohl sie Gold verkauft hat. Als eine Partei mit gesundem Volksempfinden müssen wir das als ungerecht anprangern. Für Erika Steinbach sind wir deshalb erste Wahl gewesen bei der Suche nach einer neuen politischen Heimat. Von Volk und Heimat versteht sie schließlich etwas. Dank Frau Steinbachs Diäten sind wir, win-win, schnell aus dem Schneider. Und mit „Schneider“ meine ich nicht den Baulöwen, haha! A propos: Baut der eigentlich mit am BER?