
Die Neubesetzung des höchsten deutschen Staatsamtes nahm mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Nach langer, intensivster Bedenkzeit erklärten sowohl Bundestagspräsident Norbert Lammert (nach 4 min), als auch der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Andreas Voßkuhle (nach 2 min) nicht für diesen ehrenvollen Posten zur Verfügung stehen zu können. Beide argumentierten dabei mit einem Begründungsmix: Oma krank, Harz-Urlaub schon gebucht, habe 'ne andere Bewerbung zu laufen, will mich beruflich und persönlich noch weiter entwickeln, etc.).
Als weiterer Kandidat wurde gestern der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber gehandelt. Huber befindet sich derzeit in Südafrika und gedenkt seit gestern auch vorerst nicht an seinen Schreibtisch zurückzukehren.

Am Sonnabend, 18. 2. 2012 wurde nun die renommierte, für ihren effektiven Außendienst (rechts im Bild) bekannte Personalvermittlungsagentur Sergej, Mischka & Partner mit einem robusten Mandat ausgestattet und beauftragt die Recherchen nach geeigneten Kandidaten zu unterstützen.
Der Leiter dieses Projekts (links im Bild) äußerte sich zu den Erfolgsaussichten vorsichtig optimistisch und mochte lieber ungenannt bleiben.

Der Verteidigungsminister (im Bild rechts nicht mehr im Bild) entzog sich nach den ersten 'Anklopfversuchen' jedem Gespräch.
Parteifreunde berichten, daß de Maizière in den letzten zwei Tagen immer wieder laut über einen Rückzug aus der Politik nachgedacht habe.

Auch die ersten Reaktionen von:
ließen eine eher ablehnende Haltung im Hinblick auf eine Kandidatur für das sonst so beliebte 'Amt' erkennen.
Als nächstes Opfer potentieller Merkel-Favorit stand ein CSU-Mitglied auf der Liste. Der für seine politische Schußfestigkeit und einen gesunden Grundautismus bekannte C. T. z. Guttenberg wurde von den Mitarbeitern von Sergej, Lischka & Partner inmittendie Osterurlaubszeit steht bevor, so die Begründung von CTzG, und der freie Teil Koreas habe ihn schon immer interessiert. Bei Politikern und ihren Familien stehen derzeit Staaten mit restriktiven Wiederausreiseregelungen als Urlaubsziele besonders hoch im Kurs.
Auffällig im Umfeld dieser Wartegemeinschaft: Die vielen CDU- und FDP-Mitgliedsausweise in den umliegenden Papierkörben.

Am 19. 2., 12 Uhr mittags war der erste Zwischenbericht zur Arbeit von Sergej, Mischka & Partner bei der Kanzlerin vorgesehen.
Bei dieser Gelegenheit äußerte sich die Mecklenburgerin (rechts im Bild, Detailansicht) zurückhaltend zur Frage, warum sie denn nicht selbst Bundespräsidentin werden wolle.
Dann die befreiende Nachricht, denn in der Zwischenzeit war man koalitionsseits nicht untätig gewesen.
Selbstverständlich komme für unseren Auftraggeber auch eine europäische Lösung in Frage, so der Projektleiter von Sergej, Mischka & Partner am Abend des 17. 2.2012
Bei der ersten Kontaktaufnahme mit Sign. S. Berlusconi (Italien) gab dieser vor, dringende Dinge mit seinem Staatsanwalt zu bereden zu haben. Er begab sich daraufhin in die Obhut der Ermittlungsbehörden und ist seitdem in dem links abgebildeten Gebäude verschwunden.

Die neoliberalen Kräfte der bundesrepublikanischen Gesellschaft (links im Bild) einigen sich in einem gemeinsamen Kraftakt auf einen älteren Herren, der
1. wegen seiner Sympathien für T. Sarrazins Thesen, die von C. Wulff einst angestossene Integrationsdebatte
(„der Islam gehört zu Deutschland“) voranbringen wird,
2. wegen seiner Kritik an der 'Occupy- Bewegung' allerorten Unterstützer findet, sowie
3. als überzeugter Marktliberaler ein Bollwerk gegen den überall drohenden
Bolschewismus darstellt.
Gesucht wird eine verschleißfeste Persönlichkeit mit bestem Leumund. Unser Auftraggeber möchte auf Nummer sicher gehen. Wir erwarten deshalb ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis, sowie mind. 2 Gutachten über Ihre sämtlichen Zahlungsflüsse, Bonusmeilen, Rabattpunkte, etc. der letzten 39 Jahre, angefertigt durch renommierte Steuer- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen.
Voraussetzungen: Mindestalter 40 Jahre und deutsche Staatsangehörigkeit, sicheres Auftreten, Redegewandtheit, Fremdsprachenkenntnisse wären von Vorteil, sind aber nicht Bedingung.
Eine interessante, großzügige Dienstwohnung mit weitläufigem Park drumrum im Zentrum einer europäischen Hauptstadt wird gestellt, Dienstwagen, Chauffeur und eigenes Wachbataillon vorhanden. Zur privaten Nutzung steht Ihnen und Ihrem Lebenspartner selbstverständlich ein exklusives Fahrzeug zur Verfügung (0-Serien, Versuchsmodelle, Extraanfertigungen).
Ein gut funktionierendes Netzwerk von eingespielten Mitarbeitern für vor- und nachbereitende Aufgaben (also z. B. für Reden und Dementis) ist vorhanden, BITTE, BITTE bringen Sie nicht Ihr eigenes mit.
Schön wäre auch, wenn Sie den Großteil Ihres Lebens in in eher abgeschotteten Situationen verbracht hätten (Eremitenklöster o. ä.), Sie irgendwie selber klargekommen sind, und unserem Auftraggeber im Übrigen eine lückenlose, nachvollziehbare Liste aller Ihrer Kontakte, wie z. B. Urlaubsbekanntschaften, väterliche Freunde, Escort-Services, Tattoostudios, etc. vorlegen könnten.
Bei dieser Stelle handelt es sich um eine weisungsgebundene Aufgabe ohne größere Entscheidungs- und Führungskompetenz, sowie voraussichtlich ohne weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Die Stelle ist dafür aber mit einer angemessenen Altersversorgung, zahlreichen Reisemöglichkeiten und Freikarten für allerlei Events versehen.
Unserem Auftraggeber ist an einer langfristigen (ca. 1 - 2 Jahre) Zusammenarbeit gelegen.
Ihre Bewerbung wird selbstverständlich vertraulich behandelt. Richten Sie dieselbe bitte unter der
Chiffre 17/2/2012 an:
Government Escort Service Ltd
Maschmeyer-Prospekt 1-3
11010 Berlin
Unsere politischen Gegner
„Genossinnen und Genossen,
der Politiker Joseph Wirth konnte 1922 noch feststellen „...der Feind steht rechts“. Nun müssen wir dazu bemerken, dass Angehörige dieser politischen Orientierung einerseits eigentlich auch Sozialisten (E. Steinbach) sind, andererseits beobachten wir die vollständige Integration dieser aufrechten Mitbürger in unsere Gesellschaft, nicht zuletzt über großzügige Vollversorgungsverträge seitens der Verfassungsschutzbehörden unserer geliebten Republik. Mal abgesehen davon, dass man schon in früheren Zeiten unserer Republik ohne NS-Akzeptanz oder gar NS-Nähe nicht mal BuPräs oder Arbeitgeberpräsident werden konnte.
Fazit: Rechte? - Fehlanzeige. Alle dort wo sie hingehören, und zwar in der sogenannten Mitte der Gesellschaft.
Steht unser Feind in der Mitte? Die politische Mitte in diesem Lande haben wir selbst als Partei der extremen Mitte erfolgreich besetzt. Die Organisation, die in der Vorstellung der meisten Bundesbürger bislang die Mitte bevölkerte, und deren Namen ich momentan nicht mehr so recht in Erinnerung habe, hat nicht zuletzt durch eigene tätige Mithilfe via Selbstabschaffung (mehr oder weniger) für unseren Triumph gesorgt.
Fazit: Mitte? - Gegner abhanden gekommen, bzw. da wir nun mal selbst die (extreme) Mitte halten, können wir ja nicht unser eigener Feind sein.
Steht der Feind denn nun links? Auch im linken Spektrum herrscht gähnende Leere. Es gibt zwar eine versprengte Rentnertruppe namens 'Die Linke' in der Zone, aber die Zone zählt eh' nicht. Es gibt auch noch ein paar Bürgerinnen und Bürger, die die Grünen für eine linke Partei halten, aber denen kann man nicht helfen (also weder den Grünen noch ihren Wählern).
An den Rest des vermeintlich linken bundesdeutschen Parteienspektrums, also an die, die wir alle aus vollstem Herzen verachten (weil die einen immer verraten), einen Gedanken zu verschwenden, vermag ich aus rein physiologischen Gründen (Ekel) nicht. Außerdem hieße dies, (wegen der Ununterscheidbarkeit) zugleich über die Politorganisationen mit dem 'C' im Namen zu sprechen – auch das widerstrebt mir zutiefst.
Fazit: Linke? - Nicht existent
Aber es gibt eine neue Bedrohung für unsere Lebensform. Die sog. 'piraten' (Ich bestehe auf Kleinschreibung).
Weswegen sind die piraten DER Feind?
Nicht, weil Angehörige dieses Irrtums der bundesdeutschen Parteiengeschichte schon kurz nach den Berliner Wahlen Sätze wie „Sie verstehen, daß ich mich zu diesem Zeitpunkt dazu nicht äußern kann“ absonderten (dafür brauchten die Grünen echt länger). 
Nicht, weil sie sich auch sonst zu nix äußern konnten.
Nicht, weil es kurz darauf schon den ersten Fall von Vetternwirtschaft in Berlin gab.
Nicht, weil ihnen selbst zum Thema 'Staatstrojaner' erstmal nix einfiel.
Nicht wegen ihrer Inkompetenz und der Logorrhoe bei (den seltenen) Verlautbarungen.
Nicht wegen ihrer öffentlichen Sitzungen, die auf jeden Teilalphabetisierten wie Selbsthilfeveranstaltungen von Autisten wirken.
Nicht wegen der medial auch gleich tränendrüsig verwursteten psychisch-seelischen Störung ihres Vorsitzenden.(ADHS ist ja wohl Pflicht, z. B. für jeden CSUler).
Nicht, weil sie stets und ständig das Wort 'Transparenz' (C. Wulff) im Munde führen - außer wenn's um die eigenen Angelegenheiten geht.
Nicht wegen schon länger zurückliegender Fälle von Kinderpornofilmchen und der Nazivergangenheit einzelner Führungsmitglieder.
All das kennen wir schon von anderen (ehemaligen) politischen Gegnern. All diese Vorfälle sind nicht nur keine Nova in der deutschen Parteienlandschaft, sondern stellen geradezu notwendige Existenzdeterminanten bundesdeutscher Parteien dar.
Also – warum steht der Feind jetzt 'link'?
Ich beziehe mich dabei auf zunächst eine Untersuchung im Umfeld der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im letzten Jahr, nach der ein Großteil der Wähler diese Truppe nur wählte, weil es gerade in, bzw. hip sei.
Außerdem machte mich die geschätzte IM Hoenitzke auf eine Umfrage der 'Berliner Zeitung' aufmerksam, nach der die piraten derzeit bundesweit bei (teilweise weit) über 5% liegen, wobei die meisten Befragten den Protagonisten dieser Anstalt namens piraten keinerlei Kompetenz zutrauen.
Genossinnen und Genossen, Wahlentscheidungen der hiesigen Staatsinsassen waren bislang immer irgendwie durch Argumente begründet. Etwa 'Opa hat schon die SPD gewählt', oder 'Meinen Ministerpräsidenten kenne ich noch von der Wehrmacht', oder 'Ich bin gegen Kriege, deswegen wähle ich die Grünen', usw., usf..
O.k., das sind alles Scheißargumente, aber immerhin sind es Argumente.
Jedoch sehenden Auges eine Partei, der man keinerlei Kompetenz zutraut, zu wählen, weil es gerade so super angesagt ist - das Genossinnen und Genossen, das ist die Bankrotterklärung der abendländischen Aufklärung und eine Bankrotterklärung der Bevölkerung.
Das können und das werden wir nicht hinnehmen. Wir als die Partei Die PARTEI halten das hell leuchtende Banner schonungsloser Aufklärung in den sich verdüsternden Himmel über unseren Häuptern und sagen den piraten und ihren cerebral verwesten Anhängern den Kampf an.
Von daher Genossinnen und Genossen: DER FEIND STEHT LINK!
Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Hans Martin Schleyer
Links vor seiner steilen Karriere bei der SS
rechts im Bild endlich auf der richtigen Seite (natürlich nach Casting bei DSDTT)


Jürgen Möllemann
Links vor seinem Karrieresprung bei DSDTT
Rechts unmittelbar vor dem Aufschlag


Otto Schily
Links: Er verteidigt seine Chefs
Rechts: Selbst Chef einer Terror-Zelle, dank DSDTT

Joseph Cash Flow Ackermann
Ulla Jecke Schmidt
Wolle the Wheel Schäuble
Hier könnte Dein Favorit stehen
Werde V-Mann! Gib uns einen heißen Tip! Liefere Du die sachdienlichen Hinweise!
Ruf das Casting-Team von 'TALKRADIO' (Moderator Stefan Valentin) auf PiRadio (88,4 Mhz) an:
Am 14. 12. 2011, von 21.45 bis 22.15 Uhr, Tel.: (030) 609 37 277
Erkläre uns, WER UNBEDINGT DER NÄCHSTE TOP-TERRORIST MUSS!
Der sachdienlichste Hinweis, der zur Ergreifung des nächsten Top-Terroristen führt, wird prämiert!

